Und jährlich grüßt Corona - Bericht aus einer Ambulanz

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Michaela Hanke, Integrative Suchtberatung Modecenterstraße

Als systemerhaltende Einrichtung war seit Beginn der Pandemie klar, dass wir für unsere Klient_innen auch vor Ort im Ambulatorium in der Modecenterstraße (ISM) da sein wollen. Nun hatten sich im zweiten Jahr der weltweiten Corona-Pandemie zwar schon viele Abläufe eingespielt, trotzdem ist die Anpassung an die sich immer wieder verändernden Verordnungen unsere tägliche Arbeitsrealität.

Als nicht bettenführende Krankenanstalt ist es uns ein Anliegen, in einer sehr turbulenten Zeit unseren Klient_innen ein gewisses Stück an Sicherheit zu bieten, sie weiterhin gut zu behandeln und zu betreuen. Im letzten Jahr konnten wieder mehr persönliche Klient_innengespräche stattfinden.

Zuvor hatten wir viel telefonische Behandlung angeboten, was zum Teil sehr gut angenommen wurde und erfolgreich abgelaufen ist. Uns ist es aber wichtig, unsere Patient_innen live in unserer Einrichtung zu sehen. Das bedeutet aber natürlich, dass wir weiterhin in unseren Räumlichkeiten auf die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen achten müssen. So soll etwa genügend Abstand zwischen den Personen möglich sein. In unserem Warteraummanagement achteten wir daher darauf, dass nicht mehr als fünf Personen warten müssen, um die notwendigen Abstände gewährleisten zu können. Dazu waren einige Anpassungen nötig, sollten doch unsere Klient_innen beim Eintreffen möglichst ohne Wartezeit gleich in die Behandlungsräume kommen: ein nicht immer leichtes Unterfangen, besonders in Zeiten unserer Ambulanzbetriebe, wenn Patient_innen ohne Anmeldung und Termin in einem gewissen Zeitraum zu uns kommen können. 


Unser elektronisches Warteraummanagement war dabei sehr hilfreich, konnte/kann doch von jeder Mitarbeiter_in am Computer eingesehen werden, wie viele Personen sich gerade in der Einrichtung befinden, was bei jeder einzelnen schon erledigt ist und welche Konsultation noch ansteht. In wärmeren Jahreszeiten ist es räumlich leichter, da können Personen auch außerhalb der Einrichtung warten. In den kalten Monaten war das natürlich nicht vertretbar. 
Was wir durch die Berücksichtigung der Corona-Maßnahmen erreichen konnten, war, weiterhin die bestmögliche Behandlung und Betreuung anzubieten und sowohl auf die Gesundheit der Klient_innen als auch auf unsere zu achten. 
Regelmäßiges PCR-Testen aller Mitarbeiter_innen ist dabei genauso ein must wie ein konsequentes Tragen der FFP-2-Maske.


So haben wir es geschafft, das Jahr 2021 mit geringen Infektionszahlen in der Belegschaft zu absolvieren und somit auch eine sichere Behandlung und Betreuung der Klient_innen zu gewährleisten.

 


 

Verein Dialog

Hegelgasse 8/11, 1010 Wien

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